PM: Orkantief „Xynthia“ riss rund 300 Bäume um

Pressemitteilung von Montag, 1. März 2010 – Stadt Mönchengladbach:

Orkantief „Xynthia“ riss rund 300 Bäume um

pmg. Stadt warnt: Wälder noch nicht betreten/ Bäume in Schräglage und herunterhängende Baumkronen bergen Gefahren
Das Orkantief „Xynthia“, das gestern auch über Mönchengladbach hinwegfegte, hat deutliche Spuren in den öffentlichen Grün- und Parkanlagen hinterlassen. Wie die Abteilung Grünflächen und Friedhöfe jetzt mitteilt, sind nach einer ersten Bilanz auf den 13 städtischen Friedhöfen rund 70 zum Teil großstämmige Bäume umgestürzt. Am schlimmsten hat es den Hauptfriedhof an der Viersener Straße getroffen. Hier hielten allein 50 Bäume dem Orkan nicht mehr Stand. Dadurch wurden zahlreiche Gräber und Grabanlagen zerstört. Die Schäden sind von den Nutzungsberechtigten selber zu tragen, weil es sich, so die Stadt, ab der Windstärke acht um höhere Gewalt handelte.

Gravierende Schäden verursachte das Orkantief auch in den Wäldern im Stadtgebiet. Das Forstamt geht davon aus, dass weit über hundert Bäume umgestürzt sind. Daher warnt die Stadt davor, die Wälder zu betreten, da sich zahlreiche Bäume im Bereich der Spazierwege in einer gefährlichen Schräglage befinden und umzukippen drohen. Auch angebrochene Äste und herunterhängende Baumkronen stellen eine Gefahr für Spaziergänger und Jogger dar. Die Aufräumarbeiten in den Waldgebieten dauern in den nächsten Tagen noch an.

Auch in den städtischen Grünanlagen sind die Folgen des Sturmtiefs erkennbar. Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung geht die Stadt von rund 125 Bäumen aus, die „Xynthia“ zum Opfer fielen. So stürzten im Schlosspark Wickrath 13 ausgewachsene Linden um. Im Schmölderpark wurden acht Bäume, darunter fünf alte Buchen, entwurzelt. Im Bresgespark wurde der Gehweg von der Römerstraße nach Zoppenbroich gesperrt, weil fünf umgestürzte Bäume auf dem Weg liegen. Wie die städtische Abteilung Grünunterhaltung und kommunaler Forst mitteilt, dauern die Aufräumarbeiten in den nächsten Tagen noch an. Darüber hinaus müssen auch in den Parkanlagen noch etliche Bäume gefällt werden, weil sich die Wurzelteller der Bäume im Erdreich gelöst haben. „Bis wieder endgültig für Ordnung gesorgt ist, gibt es noch jede Menge zu tun“, heißt es aus der Fachabteilung.

MenschenRaum – Ausstellung von Maria Lehnen

Im Rahmen der Skulpturenausstellung von Maria Lehnen im Münster findet am Donnerstag, dem 25. Februar um 19.30 Uhr im Münster, Abteistr. ein Literarisch-musikalischer Abend statt.

Albert Damblon liest Texte von Thomas Bernhard, Miro Dobrowolny wird Geige spielen und Klaus Paulsen singen.

Veranstaltet wird der Abend vom Kath.Forum und der Gemeinschaft Lebendiges Münster.

Stagnation oder Fortschritt – die Ökumene vor Ort

Für alle ökumenisch Interessierten findet am 23. Februar um 20 Uhr in der Citykirche eine Podiumsdiskussion zum Thema: Stagnation oder Fortschritt – die Ökumene vor Ort statt.

Es diskutieren: Monika Esch, Pfarre St.Benedikt, Eugen Godoj, Pastoralreferent St.Vitus, Hans-Ulrich Rosocha, Pfarrer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Wolfgang Hess, Pfarrer Christuskirchengemeinde, zwei Mitglieder der Gemeinschaft S.Egidio. Die Diskussion wird moderiert von Dr.Albert Damblon, Pfarrer St.Vitus.

Vor der Diskussion hält um 19.30 Uhr die Gemeinschaft S.Egidio ihr wöchentliches Gebetstreffen ab.